Terry Jones (Prediger)

Terry Jones (* 1951 in Cape Girardeau, Missouri)[1] ist ein US-amerikanischerislamfeindlicher Hassprediger[2] aus Gainesville, Florida, wo er mit seiner Frau[3] das „Dove World Outreach Center“ leitet. Er erregte im September 2010 weltweit Aufsehen durch seine Ankündigung, eine öffentliche Koranverbrennung durchzuführen, die er jedoch absagte.[4] 2010 veröffentlichte er die anti-islamische Polemik „Islam is of the Devil“.[5] Jones gehört keiner etablierten religiösen Konfession an.[6][7]

Terry Jones im März 2011 im Lincoln Memorial.

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Nach einer Tätigkeit als Hotel-Manager arbeitete Terry Jones ab 1978 insgesamt 30 Jahre lang als Missionar in Deutschland,[8][9] zunächst für die Maranatha Campus Ministries.[10][11][12][13][14] Für diese gründete er im Jahre 1981 die „Christliche Gemeinde Köln“ (CGK), die er bis 2008 leitete. Die junge Freikirche hatte Mitte der 1990er etwa 800 bis 1000 Gottesdienstbesucher.[3][8] Jones soll diese mit hierarchischen Strukturen durch Manipulation, obskure Heilsversprechen, Angst und Kontrolle betrieben haben. Es ging mehr und mehr um Geld, Teenager arbeiteten gratis im Zweckbetrieb „TS & Company“[3] und wurden zur „Pastorenausbildung“ in die Dove World Outreach Academy geschickt und dort völlig von der Außenwelt abgeschottet.[3] Die Zeit war geprägt durch „Hasspredigten“.[15] 2008 wurde Jones wegen „Geltungssucht“ von der Leitung entbunden.[16]

2002 wurde Jones vom Amtsgericht Köln wegen Führens eines in Deutschland nicht zulässigen Doktortitels zu einer Geldbuße von 3000 Euro verurteilt.[17] 2004 wurde er, parallel zu seiner Kölner Gemeinde, Pastor der etwa 50 Mitglieder umfassenden unabhängigen fundamentalistischen Gemeinschaft Dove World Outreach Center in Gainesville, Florida.[18]

In Köln wurde Terry Jones mit finanziellen Unregelmäßigkeiten in Verbindung gebracht.[17] Die Gemeinde verurteilte diese und andere Verhaltensweisen aufs Schärfste[17] und entband ihn 2008 „wegen unhaltbarer theologischer Aussagen und Geltungssucht von der Leitung“.[16] Seine Kölner Gemeinde warf ihm vor, er habe nicht die biblischen Maßstäbe und Werte nach außen getragen, sondern vielmehr sich selbst als Persönlichkeit.[3] Die CGK bezeichnet sich selbst im Nachhinein für die Zeit unter Jones’ Leitung als Sekte.[3]

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