Der Besessene von Tahiti

Der Besessene von Tahiti (Originaltitel The Moon and Sixpence) ist ein US-amerikanischesFilmdrama von Albert Lewin aus dem Jahr 1942. Das Drehbuch beruht auf dem Roman Silbermond und Kupfermünze (im Original The Moon and Sixpence) des englischen Dramatikers William Somerset Maugham. George Sanders verkörpert in Anlehnung an das Leben Paul Gauguins den Börsenmakler Charles Strickland, der sein bürgerliches Leben hinter sich lässt, um sich seiner Leidenschaft, der Malerei, zu widmen. Die weiteren Hauptrollen sind mit Herbert Marshall, Doris Dudley, Elena Verdugo und Albert Bassermann besetzt.

Film
Deutscher Titel Der Besessene von Tahiti
Originaltitel The Moon and Sixpence
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1942
Länge 89 Minuten
Stab
Regie Albert Lewin
Drehbuch Albert Lewin
Produktion David L. Loew
für United Artists
Musik Dmitri Tiomkin
Kamera John F. Seitz
Schnitt Richard L. Van Enger
George Hively
Besetzung

. . . Der Besessene von Tahiti . . .

Geoffrey Wolfes Gedanken gehen zurück. Der britische Schriftsteller erinnert sich daran, wie es war, als er das erste Mal auf den berühmt-berüchtigten Maler Charles Strickland traf. Auf den ersten Blick schien nichts ungewöhnlich an Strickland zu sein, bis auf die Tatsache, dass der verheiratete Börsenmakler sich von einem auf den anderen Tag dazu entschlossen hatte, Frau und Kinder zu verlassen, um in Paris seinen Lebenstraum zu verwirklichen und als freier Künstler zu leben.

Wolfe hat von Stricklands Frau Any den Auftrag erhalten, ihren Mann dazu zu bewegen, nach Hause nach London zurückzukehren. Er lebt in einer heruntergekommenen Behausung in Paris, zeigt sich aber nach wie vor egoistisch und lehnt dies rundweg ab.

Einige Jahre sind vergangen, Strickland und seine Frau sind längst geschieden, als Wolfe seinen holländischen Freund Dirk Stroeve besucht, der erfolgreich als Künstler in Paris lebt und arbeitet. Bei dieser Gelegenheit lernt er auch Stroeves neue Frau Blanche kennen. Dirk, ein gutmütiger Mann, erkennt Wolfe gegenüber neidlos an, dass Strickland ein Genie sei, während er selbst eher uninspiriert arbeite, und dies, obwohl er immer wieder von Strickland beleidigt wird. Obwohl Strickland so gut wie mittellos ist, zeigt er kein Interesse daran, seine brillanten Arbeiten zu verkaufen oder den Menschen in einer Ausstellung zugänglich zu machen.

Als Strickland zur Weihnachtszeit an einer Lungenentzündung erkrankt, nimmt Stroeve ihn in sein Haus auf, wo er gesunden soll, obwohl Blanche dagegen ist, da ihr die Arroganz des Malers zu schaffen macht. Schon bald jedoch kümmert sie sich aufopferungsvoll um Strickland, der die Stroeves nach seiner Gesundung wieder verlässt, und Blanche nicht davon abhält, ihren Ehemann für ihn zu verlassen. Die Liaison dauert jedoch nicht lange, da Strickland an Blanche in erster Linie als Model interessiert war und sie schon nach kurzer Zeit von sich weist. Blanche wählt daraufhin den Freitod. Für Dirk Stroeve ist das alles schrecklich, was ihn jedoch nicht davon abhält, Strickland einzuladen, mit ihm zusammen in seine Heimat Holland zu reisen. Zu groß ist seine Ehrfurcht vor dem Talent Stricklands. Strickland lehnt dieses Angebot in seiner gewohnt unfreundlichen Art ab, schenkt Stroeve aber immerhin ein Gemälde, das er von Blanche gemalt hat.

Wieder sind viele Jahre vergangen, als Geoffrey Wolfe sich nach Tahiti begibt, wo Strickland inzwischen lebt. Er beabsichtigt, sein über die Jahre geschriebenes Buch über Strickland weiterzuführen. Er hat Glück und bekommt mittels der Erzählungen eines gesprächigen britischen Einheimischen Einblick in Stricklands letzte Jahre. Der Künstler hat auf der Insel durch Vermittlung der jovialen Heiratsvermittlerin und Hotelbesitzerin Tiara Johnson die junge Einheimische Ata geheiratet und scheint in ihr die Frau gefunden zu haben, mit der er glücklich sein kann. Dann jedoch erkrankt er an Lepra, was für Ata aber kein Grund ist, ihn allein zu lassen; sie bleibt an seiner Seite und kümmert sich aufopferungsvoll um ihren Mann, obwohl sie von aufgebrachten Einheimischen angegriffen wird, da diese befürchten, dass sich die Krankheit auf der Insel ausbreiten könnte.

Zwei weitere Jahre sind vergangen, als Dr. Coutras, der Arzt, der Strickland seinerzeit die schlimme Diagnose stellte, auf die Insel zurückkehrt, da Strickland im Sterben liegt. Er trifft jedoch erst ein, als Strickland schon tot ist. Ata zeigt ihm die letzten Werke ihres Mannes, die der Arzt später als wunderschön und bitter zugleich und als Meisterwerke bezeichnet. Umso beeindruckender, da Strickland einige von ihnen malte, als er schon so gut wie blind war.

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