Museum der Stadt Worms

Das Museum der Stadt Worms befindet sich im Gebäude des ehemaligen Andreasstifts. Das Gebäudeensemble mit Innenhof steht unter Denkmalschutz.[2] Träger des Museums ist die rheinland-pfälzische Stadt Worms.

Museum der Stadt Worms

Museum der Stadt Worms im ehemaligen Andreasstift
Daten
Ort Worms49.628178.357468
Art
Stadtgeschichte
Eröffnung 1881
Besucheranzahl (jährlich) 11.401 (2010/11)[1]
Betreiber
Stadt Worms
Leitung
Olaf Mückain (wissenschaftliche Leitung), Ulrich Mieland (Verwaltung)
Website
ISIL DE-MUS-148810

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Uhrwerk der Dreifaltigkeitskirche, 1742 von Johann Jacob Möllinger gefertigt.

Neben wechselnden Sonderausstellungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten, für die meist die ehemalige Andreaskirche genutzt wird, präsentiert das Museum in seiner Dauerausstellung im ersten Obergeschoss Grabungsfunde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit sowie römerzeitliche Funde, unter anderem Altäre, Grabsteine, Geschirr und Krüge. Von besonderer Bedeutung ist die umfangreiche Sammlung römischer Gläser. Aus der Zeit der Völkerwanderung im 5. Jahrhundert n. Chr. werden frühchristliche Grabsteine und Grabbeigaben ausgestellt, beispielsweise wiederhergestellte römische gläserne Becher. Im zweiten Obergeschoss wird die Wormser Stadtgeschichte ab dem frühen Mittelalter thematisiert. Das „Lutherzimmer“ hält die Erinnerung an den in Worms im Jahr 1521 vor den Kaiser getretenen Reformator wach. Ein „Glaskabinett“ zeigt spätmittelalterliche Gläser. Weitere Themenschwerpunkte bilden die beginnende Industrialisierung, welche auch die im 19. und 20. Jahrhundert für die Stadt wichtige Lederindustrie umfasst. Im Erdgeschoss zeigt der „Weiße Saal“ ein Modell der Stadt Worms vor der Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689. Filme aus den 1920er bis 1950er Jahren vermitteln einen Eindruck aus der Kriegs- und Nachkriegszeit.[3]

Das Lapidarium im ehemaligen Kreuzgang mit Grabsteinen und Sarkophagen von der Römerzeit bis zur Neuzeit ist ohne Eintrittskarte zugänglich. Die Werke der zum Museum gehörenden „Städtischen Gemäldegalerie“ werden in Sonderausstellungen gezeigt.[3]

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